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Motair betreut Turbolader im Rennfahrzeug AUDI TT Turbo

 

Team 2R Racing startet erfolgreich in die neue Saison

Das 2R Racing Team um die Teameigner, Rudi Speich und Roland Waschkau, stellte seinen komplett neu aufgebauten AUDI TT zum 3. VLN Lauf am 27.04.2013 auf dem Nürburgring fertig. Der TT konnte bei seinem ersten Renneinsatz einen beachtlichen 3. Rang in der Klasse der Spezialtourenwagen bis 2000ccm mit Turboaufladung einfahren. Bis zum 24H Rennen auf dem Nürburgring galt es, kleinere Baustellen abzuarbeiten und alle Verschleißteile zu dem Eifel Marathon auszuwechseln. Die Fa. Motair Turbolader GmbH kontrollierte die Verschleißteile am Turbolader und bereitete das wichtige Bauteil für das Marathonrennen vor. Der Nürburgring zeigte mal wieder seine schlechte Wetterseite und so musste man sich am Pfingstwochenende auf Dauerregen und Nebel einstellen. Als dritten Fahrer wurde Jörg Kirsten verpflichtet, der bereits einige Erfahrung beim 24H Rennen vorweisen konnte. Das erste Pflichtraining über 4 Stunden, bei Regen und in die Nacht hinein wurde mit einem sensationellen 2. Platz mit weniger als 1/100 sek. Rückstand hinter einem Werks Subaru und 2 sek. vor dem Semiwerks AUDI TT RS von Raeder Motorsport eingefahren. Ganz nebenbei war man damit auf Platz 48 von 174 Startern. Am Samstagmorgen und bei trockener Fahrbahn fiel man auf den 4. Trainingsplatz zurück, unmittelbar hinter dem Ex Werks VW Scirocco, der vom letztjährigen VLN Gesamtsieger Lautner Motorsport eingesetzt wurde.

In der Startaufstellung zogen dunkle Gewitterwolken auf und die Regen Apps auf den Smartphones zeigten aufkommenden Regen. Nach einer kurzen Besprechung entschied man sich hoch zu pokern und baute, entgegen allen anderen Startern, auf Regenreifen. Der Regen kam aber erst viel später und man musste bereits nach der Einführungsrunde wieder in die Box, um die Reifen zu wechseln. Startfahrer Rudi Speich musste warten, bis die 3. Gruppe an der Boxenausfahrt vorbei war und konnte erst dann hinter dem kompletten Fahrerfeld von 174 Fahrzeugen zur Aufholjagd blasen. Nach einem 9 Rundenturn war man bereits auf Platz 87 und hatte damit das halbe Starterfeld bereits überholt. Bis zum Rennabbruch in der Nacht, als bei Starkregen die Fahrbahnen komplett überflutet war und Nebel aufkam, war man in der Klasse bereits auf Platz 3. Beim Neustart und Regen am Montagmorgen fiel immer wieder der Scheibenwischer aus, was insgesamt etwas hinderlich war, aber die Platzierung nie gefährdete. Präzise Boxenstopps mit einem komplett neuen Mechanikerteam, ein zuverlässiges und vom Teamleiter Thomas Schmitz fantastisch vorbereiteter Rennwagen und ein standfester Turbolader von Motair waren der Grundstein für ein gutes Ergebnis. Die Fahrer taten ihren Teil dazu, hielten sich aus allen unnötigen Zweikämpfen heraus und fuhren konstant schnelle Rundenzeiten. Platz 3 in der Klasse und Gesamtplatz 38 von 174 Startern war für den ersten Auftritt des neuen Rennwagens ein mehr als gutes Ergebnis.

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